
Die Grafik zeigt, wie die Daten der im Projekt teilnehmenden Haushalte – konkret von Wärmepumpen und Boilern – zusammengeführt und genutzt werden. Dabei wird auch sichtbar: Im Projekt nehmen unterschiedliche Haushalte teil – einige verfügen über einen Boiler, andere über eine Wärmepumpe und manche über beides.
Diese Geräte werden gezielt zu Gruppen zusammengefasst. So entstehen beispielsweise Gruppen von Boilern, die bei Bedarf eingeschaltet werden können, sowie Gruppen von Wärmepumpen, die gezielt kurzzeitig ausgeschaltet werden.
Diese gebündelten Flexibilitäten – also das gezielte Ein- oder Ausschalten von Geräten – werden anschliessend auf einem Flexibilitätsmarkt angeboten. Erhält ein solches Angebot den Zuschlag, werden die entsprechenden Geräte für einen begrenzten Zeitraum entsprechend gesteuert.
Für die im Projekt teilnehmenden Haushalte bedeutet das: Die Geräte werden dann betrieben, wenn es für das Stromsystem sinnvoll ist – etwa bei hoher Verfügbarkeit von erneuerbarer Energie oder zur Entlastung des Netzes. Der gewohnte Komfort bleibt dabei jederzeit gewährleistet.
So leisten die teilnehmenden Haushalte einen wichtigen Beitrag zu einem flexiblen und nachhaltigen Energiesystem und unterstützen aktiv die Energiewende.

Projektleiter Forschungsprojekt ENFLATEE
Vadianstrasse 50
Postfach 2041
9001 St.Gallen
enflate@sak.ch
www.enflate-strompilot.ch

Michael Bösch
Vadianstrasse 50
Postfach 2041
9001 St.Gallen
info@sak.ch